Therapeutische Hintergründe
Mototherapeutisches
Reiten ist die Verbindung zwischen
Heilpädagogik, Psychomotorik und Reiten.
Das bedeutet bewegungstherapeutisches ganzheitliches Arbeiten mit Hilfe des Pferdes
Der Pferdrücken bewegt sich dreidimensional: auf und nieder, vor und zurück, sowie seitlich hin und her.
Dieser immer gleiche Rhythmus, in dem sich die drei Bewegungsrichtungen ablösen und ineinander übergehen, veranlassen den Reiter zu laufenden Stütz- und Gleichgewichtsreaktionen. Dies bewirkt eine gesamtkörperliche Koordinationsverbesserung und Gleichgewichtserhaltung bzw. –schulung.
Das aktive Antworten auf die Bewegungsimpulse des Pferdes geschieht unbewusst und unbemerkt für den Reiter. Das „Sich-tragen-lassen“ im gleichmäßigen Rhythmus wirkt ausgleichend auf das psychische und physische Wohlbefinden.
Bewegung – Gefühl – Balance – Harmonie = Losgelassenheit
Mototherapeutisches Reiten dient zur Förderung von
Selbständigkeit und Selbstvertrauen
Beweglichkeit und Koordination
Denken und Sprechen
Wahrnehmung und Sprache
Sozialverhalten und Frustrationstoleranz
Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein